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Motorblöcke

Short Block: Ein Motor OHNE Zylinderköpfe. Beinhaltet im allgemeinen Kurbelwelle, Nockenwelle(n), Pleuel und Kolben.

Long Block: Ein Motor MIT Zylinderköpfe. Beinhaltet alles, was auch der Short Block hat. Normalerweise fehlen dann noch Ölwanne, Ventildeckel und Ansaugrohr (-spinne -> Manifold).

Small Block: Die kleinere der zwei Motorenserien eines Herstellers. Im Falle von Chevy gibt es 262, 265, 267, 283, 302, 305, 307, 327, 350, and 400. Diese werden seit 1955 gebaut.

Big Block: Die größere der zwei Motorenserien eines Herstellers. Im Falle von Chevy gibt es seit 1965 bis heute 366, 396, 402, 427, and 454.

Chrysler baut dann noch den berühmten 427er "Hemi" (abgerundete Zylinderköpfe) sowie den 440 "Six Pack", wobei sich das "Six Pack" auf die verwendeten Vergaser der 650/660er Reihe bezieht: pro 4 Zylinder je einer, ergo 2 bei einem V8.

Der Big Block der "Dodge Viper" ist ein 502 cui, d. h. bei exakter Umrechnung 8226 ccm, sprich 8,2 L.

Dies sind die generellen Maße, nach denen man sich richten kann. Allerdings sollte man das nicht zu sehr verallgemeinern. So ist es z. B. gang und gäbe, aus einem 350 cui Small Block/Long Block einen 383 cui Big Block/Long Block zu machen. Dieser ist dann nicht wirklich ein Big Block, sondern eher ein Semi-Big Block, also eine sogenannte Rat Engine (die gibt’s bei Small und Big Blocks) und sieht von außen wie der kleine 350er aus, bringt aber den Pfupf des "Großen".

Man beachte aber, daß sich die Hubräume überlagern. Gemessen natürlich mit den in den USA gebräuchlichen cubic inches (cui oder ci). Umrechnung: 1 cui = knapp 16,4 ccm.

Des Weiteren sollte beachtet werden, daß ein Small Block ein Long Block sein kann, und ein Big Block ein Short Block. Denn von diesen jeweiligen Definitionen des Motors hängt seine Charakteristika ab.

Und nun noch ein Wort zu den in Hot Rods nur zu gerne verwendeten "Blowern", den dicken, zumeist polierten Kästen, die oben auf den Vergasern thronen und aus der Motorhaube schauen, gekrönt vom "Scoop". Ein "Blower" ist ein Verdichter der "Roots"-Bauweise. Man spricht auch von Roots-Ladern. Das heißt, daß er ein mechanischer Verdränger-Lade ohne innere Verdichtung ist. Demnach ist er nicht mit einem Kompressor zu verwechseln! Denn Kompressoren arbeiten mit innerer Verdichtung. Der Hauptunterschied besteht darin, daß bei innerer Verdichtung Wärme entsteht (wie bei dem Experiment mit der Luftpumpe, wenn man sie zuhält, und so lange pumpt, bis der Kolben sich nicht mehr bewegt). Deshalb braucht der Kompressor Ladeluftkühlung, welche beim Blower wegen der fehlenden inneren Verdichtung entfällt.

 

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