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Direktimport von Autos
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Direktimport von Personenwagen (allgemein)

Direktimport einfacher
Seit Oktober 1995 werden die technischen Vorschriften für Strassenfahrzeuge in der Schweiz weitgehend an die europäischen angeglichen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass der Direktimport eines Autos zum Eigengebrauch einfacher ist. Die kostspieligen Abgas- und Lärmkontrollen fallen weg, sofern
  • das in Europa gekaufte Auto über eine EU-Übereinstimmungsbescheinigung oder
  • das US-Auto über eine EPA-Abgas-Vignette verfügt.
  • Sollte keines der beiden Dokumente vorliegen, sendet man die technischen Daten des Fahrzeuges dem Schweizer Importeur und fragt, ob eine Typenbezeichnung verkauft wird und wie viel diese kostet.
Der Eintausch
Das Eintauschen von Occasionen, in der Schweiz schon fast die Regel, ist im Ausland schwer möglich. Der gebrauchte Wagen muss privat verkauft werden.

Wie geht man vor
Erste Ideen, welche Preise im benachbartem Ausland für die Autos verlangt werden, kann man ausländischen Zeitschriften, die am Kiosk erhältlich sind, entnehmen. Oft ist es auch möglich Preislisten direkt bei Garagen im Ausland zu bekommen. Telefonnummern von Garagen lassen sich über die Internationale Auskunft erfragen.

Andere Ausstattung
Im Ausland sind manche Fahrzeuge einfacher ausgestattet als bei uns. Wer bewusst auf Luxus verzichtet, kann zusätzlich sparen. Wer den Unterschied nicht bemerkt, kauft eventuell ein Auto, das wegen des tieferen Ausrüstungsniveaus günstiger ist.

EU-Zertifikat
Die EU-Übereinstimmungsbescheinigung ist als Nachweis, dass das Auto alle Vorschriften erfüllt, für die Zulassung notwendig. In jedem Kaufvertrag ist festzuhalten, dass die Bescheingung mit dem Auto geliefert wird. Voraussetzung für spätere Garantieleistungen ist ein vom ausländischen Markenvertreter gestempeltes Serviceheft.

Zahlungsart
Bei Barzahlung und geschickter verhandlung werden auch im Ausland Rabatte gewährt. Vorsicht vor dubiosen Händlern gilt auch im Ausland. Der TCS empfiehlt; keine Voraus- oder Anzahlungen zu leisten. Am sichersten ist Barzahlung bei Ablieferung.

Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer liegt in der EU zwischen 15 und 25%. Die Quittung muss beim ausländischen Zoll abgestempelt werden. Danach kann der Verkäufer die Mehrwertsteuer zurückerstatten.

Abgaben am Zoll
Bei der Einfuhr ist das Auto sofort am Schweizer Zoll zu deklarieren. Wird eine Verzollung bei einem Inlandzoll gewünscht, so stellt das Grenzzollamt einen befristeten Vormerkschein aus. Seit Januar 1997 beträgt die Abgabe 4% des Personenwagenwertes für Fahrzeuge, die in der EU hergestellt wurden und demnach eine Warenverkehrsbescheinigung EUR-1 besitzen. Das EUR-1 gibt der Verkäufer ab. Für Personenwagen aus den USA, Japan und Korea kommt ein Einfuhrzoll von CHF 12.- bis CHF 15.- pro 100kg Leergewicht dazu. In jedem Fall ist auch die schweizerische Mehrwertsteuer von 7.5% zu bezahlen.

Lohn sich der Kauf?
Bei einer kleinen Preisdifferenz lohnt sich der Direktimport nicht. Wenn sich CHF 3'000.- oder mehr sparen lassen, kann es sich lohnen, das Risiko von schleppender Bearbeitung von Garantiefällen in Kauf zu nehmen.

Fahrzeugeinlösung
Wenn die EU-Übereinstimmungsbescheinigung bei europäischen Fahrzeugen vorliegt oder das US-Auto eine Abgasvignette (ab Modelljahr 1996) im Motorraum aufweist, und das Fahrzeug verzollt wurde, kann es direkt beim kantonalen Strassenverkehrsamt zur Zulassung angemeldet werden.
Die erste Inverkehrssetzung sollte bei Neuwagen mit Kosten von rund CHF 60.- problemlos über die Bühne gehen (Kanton Genf CHF 220.- bis CHF 410.-).

Abgaswartung
Das für die Prüfung benötigte Abgaswartungsdokument erhält man bei einem Schweizer Markenvertreter oder bei der VSAI, Postfach, 3001 Bern (CHF 32.- plus Versandkosten).


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Direktimport aus Europa
Seit dem 1. Oktober 1995 ist der Direktimport für Personenwagen stark vereinfacht. Umständliche Lärm und Abgasprüfungen oder der Gang zum Generalimporteur fallen weg. Von jedem Personenwagen mit EU-Zertifikat kann jährlich ein Fahrzeug pro Peson zugelassen werden. Dieser einfache Direktimport gilt auch für Motorräder.

EU-Zertifikat
Das EU-Zertifikat (offizielle Bezeichnung: EWG Übereinstimmungsbescheinigung) enthält alle Angaben, welche für die erste Inverkehrssetzung des Autos in irgend einem Mitgliedstaat der Europäischen Union benötigt werden.

Personenwagen
Da auch die Schweiz seit 1.Oktober 1995 die Bauvorschriften für Personenwagen (pw) der Europäischen Union (EU) anerkennt, ist das Papier auch für die Zulassung in der Schweiz gültig.

Abgasvorschriften seit dem 1.1.2001
Seit dem 1.1.2001 ist die On Board Diagnose (ODB) für alle Personenwagen mit Ottomotoren bis 2.5t Vorschrift (Euro 3 oder Richtlinie 98/69 EG). Im Kaufvertrag notiert der Käufer, dass der Personenwagen die Richtlinie 98/69 EG erfüllt.

Andere Fahrzeuge
Seit dem 1.Oktober 1998 können auch Motorräder prüfungsfrei, d.h, ohne zusätzliche Lärm- und Abgasmessungen zugelassen werden, sofern sie ebenfalls über ein EU-Zertifikat verfügen. Noch keine EU-Zertifikate gibt es hingegen für Mofas.

Warum nicht alle Modelle?
Seit Inkrafttreten des freien Binnenmarktes im Jahre 1993 könne Hersteller die Autos für den Verkauf in allen EU-Länder nach einem einzigen Verfahren genehmigen lassen. Die bereits nach früheren Verfahren für verschiedene EU-Länder separat geprüften Personenwagenmodelle konnten aber weiter produziert und verkauft werden. Dies bedeutet: Achtung beim Occasionskauf im Ausland! Seit Modelljahr 1998 kann man davon ausgehen, dass die Hersteller für alle Modelle ein EU-Zertifikat beibringen können.

EU-Zertifikat vorhanden
Seit dem 1.1.1998 können zum Beispiel in Deutschland sowie in einigen anderen EU-Mitgliedstaaten nur noch neue Personenwagen mit EU-Typengenehmigung in Verkehr gesetzt werden. Demzufolge müssen in den betreffenden EU-Länder alle zu Verkauf angebotenen Neuwagen (ausser vielleicht einige Ladenhüter) mit EU-Zertifikat erhältlich sein.

Wo gibt es das EU-Zertifikat?
Gemäss Grundsatz der EU-Bestimmungen sollten EU-typengeprüfte Autos nur mit diesem Papier das Werk verlassen. Nationale Gesetze in den EU-Mitgliedstaaten können den Hersteller allerdings Zugeständnisse machen. Beispiel: Nach der deutsche Gesetzgebung darf der Hersteller auf das EU-Zertifikat verzichten, sofern er Papiere für die nationale Zulassung in Deutschland ausgestellt hat. In diesem Fall hat der Hersteller aber sicherzustellen, dass er im Bedarfsfall das EU-Zertifikat jederzeit erstellen kann. Ist das EU-Zertifikat also nicht beim Fahrzeug, kann es der ausländische Garagist/Verkäufer via Importeur/Hersteller beschaffen.

Zulassung wertlos
Nationale Zulassungspapiere aus europäischen Staaten sind in der Schweiz wertlos. In der Regel muss das EU-Zertifikat vom ausländischen Garagisten/Verkäufer beim Hersteller/Importeur beschafft werden. Leider behindern viele Hersteller und Importeure die Abgabe. Deshalb sollte man unbedingt im Kaufvertrag festhalten, dass das Fahrzeug mit EU-Zertifikat abgeliefert wird bzw. nichts bezahlen, solange das EU-Zertifikat nicht vorliegt.

Occasionen mit EU-Zertifikat
Occasionen können aus der EU-Importiert werden, sofern das Fahrzeug nach dem 1.10.1995 erstmals im Ausland mittels EU-Zertifikat in verkehr gesetzt wurde und dieses EU-Zertifikat via Garagist/Importeur/Hersteller wieder beschafft wird. Es ist ratsam, sich im Kaufvertrag abzusichern, dass das EU-Zertifikat geliefert wird. Die Adam Opel AG Rüsselsheim z.B. stellt EU-Zertifikate für Occasionsfahrzeuge aus Deutschland kostenlos aus. Bestellt werden kann dieses Zertifikat von einer Opel-Garage. Dazu wird eine Kopie des deutschen Fahrzeugbriefes oder mindestens die Chassis-Nr. des Fahrzeuges benötigt. "Übereinstimmungsbescheinigungen für Fahrzeuge aus anderen Ländern erstellt die jeweilige GM-Niederlassung in den betreffenden Ländern", schreibt Opel.

Occasionen ab 1.1.1997
Achtung: Occasionsfahrzeuge, die nach dem 1.1.1997 im Ausland erstmals in verkehr gesetzt wurden, können in der Schweiz nur zugelassen werden, wenn sie die Abgasvorschrift "Euro 2" erfüllen. Auch das ist im Kaufvertrag unbedingt zu notieren.


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Direktimport aus den USA

Technische Vorgaben
In den USA sind keine Fahrzeuge mit EU-Zertifikat erhältlich. Bei diesen Fahrzeugen ist namentlich darauf zu achten, dass sie mit Reifen ausgerüstet sind, die sich für die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges eignen, eine Windschutzscheibe aus Verbundsicherheitsglas vorhanden ist und der Geschwindigkeitsmesser auch km/h anzeigt. Die Lichter (einschliesslich Richtungsblinker und Rückstrahler) von Fahrzeugen aus den USA werden anerkannt, wenn sie das Zeichen "SAE" oder "DOT" und die vorgeschriebene Anordnung, Farbe und Schattierung aufweisen. Fahrzeuge mit Fremdzündungsmotor (Benzinmotor), die den amerikanischen (49 Staaten) oder kalifornischen Vorschriften für Personenwagen ab Modelljahr 1996 entsprechen, genügen den schweizerischen Abgasvorschriften ab dem 1.1.1997 für Fahrzeuge der Klasse M1 mit einem Gesamtgewicht von max. 2'500kg und höchstens 6 Sitzplätzen (inkl. Fahrer).

Modelljahr massgebend

Occasionsfahrzeuge mit Fremdzündungsmotoren (Benzinmotoren), die den amerikanischen (49 Staaten) oder kalifornischen Vorschriften für Personenwagen am Modelljahr 1995 entsprechen, genügen den schweizerischen Abgasvorschriften vom 1.10.1995 bis 31.12.1996 für Fahrzeuge der Klasse M1 mit einem Gesamtgewicht von 2'500kg und mit höchstens 6 Sitzplätzen. Massgebend ist das Datum der ersten Inverkehrssetzung auf der "Registration card".
Das sogenannte "Certificate of title" ist wertlos.

Abgas-Vignette
Derartige Fahrzeuge weisen im Motorraum eine Vignette auf. Sie trägt den Titel "VEHICLE EMISSION CONTROL INFORMATION" und enthält u.a. den Namen des Fahrzeigherstellers, den Hubraum, Motorenbezeichnung, verschiedene Motoreinstelldaten und einen der folgenden Vermerke: "This vehicle conforms to the U.S EPA and state of California regulations applicable to 1996 model year new motor vehicles" (Quelle: Weisungen über die Bereifung von der Typenprüfung, Bern, 20.9.1995)

Abgas: Grosse Autos
Bei Fahrzeugenmit mehr als 2'500kg Leergewicht (inkl. Fahrer) und mehr als 6 Sitzplätzen wird die Abgaasvignette in der Schweiz nicht anerkannt. Bei solchen Fahrzeugen sind nach wie vor Abgasmessungen an der EMPA oder der Ingenieurschule Biel notwendig.

Lärmvorschriften
Bei Fahrzeugimporten aus den USA muss eine Geräuschmessung nach der Vorschrift absolviert werden. Die Anmeldung erfolgt beim kantonalem Strassenverkehrsamt. Personenwagen müssen zurzeit einen Grenzwert von 74db(a) einhalten. Bis 30.9.1996 galt ein Grenzwert von 77db(a).
Bei sportlichen Fahrzeugen und Geländewagen sind in der Regel einige Änderungen (Kosten ca. CHF 1'200.-) zur Geräuschreduktion notwendig. Firmen die auf Lärm-Änderungen spezialisiert sind inserieren häufig in der Fachpresse.

Ab 5.3.2001
Personenwagen aus USA mit einem Gesamtgewicht von weniger als 2'500kg benötigen seit dem 5.3.2001 einen Kleber mit dem Vermerk LEV, NLEV, ULEV oder SULEV. Personenwagen aus USA mit einem Gesamtgewicht von mehr als 2'500kg benötigen ab dem Jahr 2002 einen Kleber mit dem Vermerk LEV, NLEV, ULEV oder SULEV.
Auch Diesel-Personenwagen aus den USA mit diesem Kleber können importiert werden. Ab dem 1.1.2006 darf bei Personenwagen von weniger als 2'200kg die Abkürzung LEV nicht mehr auf dem Kleber sein (Nur noch NLEV, ULEV oder SULEV).
Ab dem 1.1.2007 darf bei Personenwagen von mehr als 2'200kg die Abkürzung LEV nicht mehr auf dem Kleber sein (Nur noch NLEV, ULEV oder SULEV).
Quelle: ASTRA, Weisungen über die Bereifung von Typengenehmigung, 38-03-02, 05.03.2001


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Direktimport-Handling

Verzollen
Das Fahrzeug ist and der Grenze unaufgefordert zur Zollbehandlung anzumelden. Es empfiehlt sich, werktags oder am Samstag bis ca. 11.00 Uhr bei einem Zollamt in die Schweiz einzureisen. Zu dieser Zeit sind kompetente Beamte bei Unklarheiten verfügbar. Vorzugsweise Öffnungszeiten erfragen.

Inland-Zollamt
Wird die Verzollung bei einem Inlandzollamt (bei einem Zollfreilager) gewünscht, stellt das Grenzzollamt einen zwei Tage gültigen Vormerkschein Formular 15.25 aus.

Überführen
Die günstigste Lösung ist, das neue Auto selbst nach Hause zu chauffieren, Bei den Nummernschildern gibt es folgende Möglichkeiten:
  • Für die Überführung vom Ausland in die Schweiz bittet man den ausländischen Händler eine temporäre Einlösung vorzunehmen und Kontrollschilder für die Überführung zu beschaffen. Mit Händlerschilder dürfen Fahrzeuge aus dem Ausland nicht in die Schweiz überführt werden.
  • Für die Überführung von der Schweiz ins Ausland erhält man Schweizerische Tagesschilder für 3 bis 4 Tage welche je nach kantonalem Strassenverkehrsamt etwa CHF 65.- (BL) bis CHF 119.- (LU) kosten. Bei Strassenverkehrsämtern ausserhalb des Wohnkantons hinterlegt man in der Regel eine Kaution bis CHF 500.-.
Motorrad
Für Motorräder, die ab dem 1.10.1987 und 30.9.1998 im Ausland erstmals in Verkehr gesetzt wurden, gelten bis auf weiteres die schweizerischen Abgasvorschriften FAV-3

CH-Messungen
Der Nachweis für die Einhaltung der Abgas- und Lärmvorschriften kann nur durch Bestätigung des offiziellen Importeurs oder durch Messung von Lärm und Abgasen an einer schweizerischen Prüfstelle erbracht werden.
  • Die Lärmmessung bei Personenwagen kostet ungefähr CHF 300.-. Diese Messung muss vor der Abgasmessung durchgeführt werden. Das gilt für alle Fahrzeuge, die kein EU-Zertifikat vorweisen können.
  • Für die Abgasbessung werden ca. CHF 1'150.- verrechnet und eine allfällige Nachmessung kostet ungefähr CHF 600.-. Diese Messung ist erforderlich für alle Fahrzeuge ohne EU-Zertifikat oder ohne EPA-Vignette (US-Fahrzeuge).
Auslandaufenthalt
Wer im Zusammenhang mit einem längeren Auslandaufenthalt (Weiterbildung oder Ferien von min 1 Jahr) ein Auto als Übersiedlungsgut in die Schweiz einführen und verzollen will, muss dieses mind. 6 Monate in Verkehr gesetzt haben. Dasselbe gilt für Motorräder

Übersiedlungsgut
Eine Inverkehrssetzung von Fahrzeugen, die als Übersiedlungsgut verzollt wurden, ist in der Regel problemlos.
Umständliche Messungen von Lärm und Abgasen entfallen in diesem Fall. Die technischen Anpassungen beschränken sich auf einfache Details wie Tachoscheibe, Pneus, Lichter usw. Das Fahrzeug kann direkt beim kantonalem Strassenverkehrsamt angemeldet werden.
Auskünfte zu Übesiedlunggut erteilt die Zolldirektion.

Erkennungsmerkmale EU-Zertifikat
Zwei Erkennungsmerkmale unterscheidenein EU-Zertifikat in jedem Fall von Papieren für eine nationale Zulassung im Ausland.
  • Die Genehmigungsnummer für das Fahrzeug(Ziff. 0.6 des Zertifikates) besteht aus 4 oder 5 Abschnitten, die durch ein Sternchen (*) voneinander getrennt sind, Sie beginnt mit einem kleinen "e".
    Beispiel: e1*93/1*0007*02.
  • Information, welcher Steuerklasse das Fahrzeug in den EU-Mitgliedstaaten angehört (Ziff. 37 des Zertifikates). Auf einem EU-Zertifikat gibt es Angaben zu verschiedenen Ländern. Auf einem Papier, das nur für ein Land gültig ist, gibt es das nicht.
Bestimmungen
Die wichtigsten Zollbestimmungen sind in Merkblättern zusammengefasst. Sie sind bei den Zollkreisdirektionen erhältlich. Sie heissen:
a) Merkblatt für das Autogewerbe
b) Vorschriften betreffend die einfuhr von privaten Strassenmotorfahrzeugen und Anhämgern

Zollkreisdirektionen
Diese erteilen Auskünfte im Zusammenhang mit der Verzollung.
BS: 061 287 11 11
SH: 052 633 11 11
ZH: 01 492 07 00
GE: 022 818 42 42
TI: 091 910 48 11


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Strengere Abgasvorschriften für Personenwagen ab 1.1.2001

Auf den 1. Januar 2001 gelten in der Schweiz für Personenwagen verschärfte Abgasvorschriften. Diese neuen Vorschriften bewirken eine weitere Absenkung der ausgestossenen Schadstoffkomponenten zwischen 20 und 65 Prozent. Ausserdem verlangen sie ein On-Board-Diagnosesystem (OBD), welches dem Lenker Fehlfunktionen der emissions-mindernden Ausrüstung anzeigt.

Die in der Schweiz für Motorwagen geltenden Abgasvorschriften stimmen seit 1995 mit denjenigen der EU überein; allfällige Verschärfungen werden zeitgleich nachvollzogen. Die Stufe "Euro 3" wird deshalb in der Schweiz verbindlich für Personenwagen bis 2500 kg Gesamtgewicht und für Lieferwagen mit einem Leergewicht bis 1280 kg, die ab 1. Januar 2001 eingeführt werden. Für Personenwagen und Lieferwagen mit höherem Gesamt- bzw. Leergewicht gilt diese Verschärfung ab 1. Januar 2002. Massgebend für die Anwendung der neuen Vorschriften ist wie bisher das Datum der Einfuhr in die Schweiz oder der erstmaligen Zulassung im Ausland.

Die strengeren Grenzwerte und der geänderte Prüfzyklus, welcher die tatsächlichen Emissionen nach einem Kaltstart besser berücksichtigt, bewirken eine Absenkung der emittierten Schadstoffkomponenten zwischen 20 und 65 Prozent. Fahrzeuge mit Benzinmotoren müssen mit einem OBD ausgerüstet sein.

Bei direktimportierten US-Fahrzeugen soll weiterhin die im Motorraum angebrachte Vignette anerkannt werden, welche Auskunft über die eingehaltenen Abgasstandards gibt. Als mit den verschärften europäischen Vorschriften gleichwertig gelten jedoch nur noch die kalifornischen Abgasvorschriften und die Anforderungen des U.S. EPA National Low Emission Vehicle Programms (NLEV) für Low-, Ultra Low- oder Super Ultra Low Emission Vehicles (LEV, ULEV oder SULEV) ab Modelljahr 1996. Die Weisungen über die Befreiung von der Typengenehmigung werden deshalb entsprechend angepasst.

Bern, 12. Dezember 2000
UVEK Eidgenössisches Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation
Auskünfte: Kurt Meyer, Fahrzeugtechnik, Bundesamt für Strassen, 031/323'42'31


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Weitere Links zum Thema

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