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Felgen-Lexikon

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Wir drehen am Rad

Maulweite, Tiefbettfelge, Einpresstiefe - die meisten Autofahrer haben diese begriffe schon mal gehört, doch kämen sie in die Verlegenheit, eine entsprechende Fachfrage in der Sendung "Wer wird Millionär?" beantworten zu müssen. Sie würden den Telefonjoker wählen. Oder diesen Text lesen.

Das Rad wird immer wieder neu erfunden. Und zwar vor allem, weil sich damit gute Geschäfte machen lassen. Allein auf dem deutschen Auto-Zubehörmarkt werden pro Jahr mehr als drei Millionen Räder verkauft. Der Hauptgrund dafür ist allem Anschein nach die Optik. Ein modernes, formschönes Auto wird durch Räder mit einem flotten Design erst abgerundet; entweder der Autokäufer ordert die schicken Rundlinge gleich beim Neuwagenkauf, oder er gönnt sich und seinm Wagen später eine entsprechende Nachrüstung. Die Frage ist nur: Welches Rad ist das richtige?

Üblicherweise werden Neuwagen, vor allem in den kleineren Klassen, ab Werk mit Stahlblechrädern ausgeliefert. Auf dem Nachrüstmarkt haben sich jedoch Leichtmetall- oder Aluräder durchgesetzt. Wenn übrigens bislang von Rad die Rede war, dann deshalb, weil der inzwischen synonym verwendete Begriff Felge streng genommen nur einen Teil des Rads bezeichnet, nämlich jenen, auf dem der Reifen sitzt. Begrenzt wird die Filge auf jeder Seite von einem Felgenhorn. Das Wort Tiefbettfelgen wiederumbezeichnet eine besondere form der Felge, bei der der mittlere Teil des Felgenbodens im Vergliech zu den Felgenschultern nochmals abgesenkt ist - eben tiefer liegt.

Die allermeisten Leichtmetallräder sind Gussräder, denn diese Produktionsmethode ist weniger aufwendig als etwa das Ausgangsmaterial zu pressen und zu walzen, ein Prozess, der bei der Herstellung der deutlich teureren Schmiederäder zur Anwendungkommt. Unterscheiden lassn sich Leichtmetallfelgen ausserdem durch die Anzahl der Bauteile, aus denen sie bestehen. Bei den meisten handelt es sich um einteilige Räder, doch mitunter ziehen Eigner besonders leistungsstarker Autos zwei- oder dreiteilige Räder vorl, bei denen beispielsweise die ein oder zweiteilige Felge mit der Radschüssel verschraubt wird. Dieses Konstruktionsprinzip stammt aus dem Rennsport, damit einzelne Radelemente bei Beschädigungen ausgetauscht werden können. Im Alltagsbetrieb sehen mehrteilige Räder zwar rasant aus, haben aber Nachteile auf Grund ihres Gewichts und sind empfindlicher, was ihren Rundlauf und ihre dichtigkeit betrifft.

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